Hans-Jörg Ziegenhain hatte seit 2007 bis 2026 einen Lehrauftrag für „Mergers and Acquisitions“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er seit 2014 Honorarprofessor ist. Er war seit 2008 bis 2025 in der International Bar Association im Corporate and M&A Law Committee aktiv und hält zahlreiche Vorträge im In- und Ausland. Zudem hält er seit 2011 regelmäßig bis heute Gastvorlesungen zu rechtsvergleichenden M&A-Themen an der University of Michigan.
Hans-Jörg Ziegenhain wurde regelmäßig als einer der führenden M&A-Anwälte Deutschlands genannt und „gilt weithin als einer der besten Experten in Deutschland im Bereich Private Equity“ (Chambers 2023, übersetzt). Mandanten halten ihn für „eine[n] der 3 besten M&A-Partner in Deutschland“ (JUVE 2023/2024) und für „sehr stark und vielseitig begabt in verschiedenen Arten von M&A“ (Chambers 2023, übersetzt), während Who’s Who Legal ihn u.a. in der Liste der Global Elite Thought Leaders für M&A (2023) führt. Bei Chambers und JUVE hat er sowohl für Corporate/M&A (High End Capability) als auch für Private Equity seit 2011 bzw. 2013 jeweils einen Platz in der ersten Kategorie (Tier I) der führenden Anwälte in Deutschland inne. Legal 500 wählte ihn zum „Private Equity und Venture Capital Lawyer of the Year 2024“ und die WirtschaftsWoche wählte ihn als Legal Star M&A Anwalt (Platz 1) in 2024, sowie das Handelsblatt zitierte ihn als Best Lawyer of the Year for Private Equity (2024).
- Rechtsanwalt seit 1991
- Universitäten Regensburg und München (Dr. jur.) 1991
- Tulane Law School, New Orleans 1984
- University of Michigan (LL.M.) 1991
- Baker McKenzie in Frankfurt am Main und Düsseldorf, 1991-2001
- Baker McKenzie in Washington D.C., 1995-1996
- Freshfields in München, 2001-2006
- Hengeler Mueller in München 2006-2025
- Senior Berater für Family Offices und Private Equity Fonds seit 2026
- der Erwerb der ZIM Integrated Shipping Services Ltd durch Hapag-Lloyd (2026)
- den Abschluss einer Vereinbarung mit dem deutschen Staat über den Verkauf einer 25,1%-Beteiligung an TenneT Germany (2026)
- die Beteiligung von APG, GIC und Norges Bank Investment Management zur Sicherung der Eigenkapitalfinanzierung für TenneT Germany (2025)
- der Erwerb von ES-Tec durch Tata Technologies (2025)
- der Verkauf von DB Schenker an DSV (2024)
- der Verkauf von Innomotics an KPS Capital Partners (2024)
- der Erwerb des US-Bahnsignalgeschäfts von Alstom durch Knorr-Bremse (2024)
- der Verkauf der Yunex Gruppe von Siemens an Atlantia S.A. (2022)
- der Verkauf einer 50%-Beteiligung in Valeo Siemens eAutomotive Group an Valeo (2022)
- der Erwerb der NileDutch B.V. von NPM Capital N.V. und Zwaluw Trust B.V. durch Hapag-Lloyd AG (2021)
- die Übernahme von ISS Inc. durch die Deutsche Börse AG (2020)
- der Verkauf der Flender Gruppe von Siemens an Carlyle (2020)
- die Übernahme von Axioma Inc. durch die Deutsche Börse AG und General Atlantic (2019)
- die Veräußerung des Graphitelektrodengeschäfts der SGL Carbon an Showa Denko, Tokyo (2016)
- der trans-o-flex-Gruppe durch die Österreichische Post AG (2016)
- die Veräußerung der Audiologie Gruppe durch Siemens an EQT (2014)
- der Verkauf der 50-prozentigen Beteiligung von Siemens an der Bosch Siemens Hausgeräte (BSH) an Bosch (2014).
Im Zusammenhang mit Familienunternehmen hat Hans-Jörg Ziegenhain jüngst folgende Treuaktionen beraten:
- Nadia Thiele beim Abschluss des Vermächtniserfüllungsvertrages an die Heinz Hermann Thiele Familienstiftung (2024)
- den Gründer der ATOSS Software AG beim Verkauf eines 25%igen ATOSS-Aktienpaketes an General Atlantic (2023)
- die Morellato Familie beim Erwerb der CHRIST Gruppe (2022)
- die Gesellschafter der Renolit SE und RKW SE bei der Realteilung der Unternehmensgruppe (2019)
- die Familie Hymer bei dem Verkauf der Erwin Hymer Group an Thor Industries (2018)
- die Stahlgruber Otto Gruber AG bei der Veräußerung der Stahlgruber GmbH an LKQ (2017)
- die Familie Schön bei dem Einstieg von Carlyle als Finanzinvestor in die Schön Klinik Gruppe (2016)
- die Knorr-Bremse AG im Zusammenhang mit der öffentlichen Übernahme von Vossloh (2015) und dem Börsengang von Knorr-Bremse (2018) sowie den Erwerb von R.H. Sheppard Co., Inc. (2020)
Zu den wichtigsten Transaktionen im Private Equity Bereich der vergangenen Jahre zählen:
- der Verkauf von EQT’s Minderheitsbeteiligung an der Ottobock SE & Co. KGaA an Hans Georg Näder (2024)
- der Verkauf der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH durch Armira an HENSOLDT (2023)
- der mittebare Erwerb einer 20%igen Beteiligung an der Sartorius AG durch ein von Armira geführtes Konsortium (2022)
- der Erwerb einer Minderheitsbeteiligung an SHL Medical Group durch EQT (2020)
- der Verkauf einer Beteiligung von Bain Capital an PSP Investments (2019)
- die Beratung von EQT bei der Veräußerung der CBR-Gruppe an Alteri Investors (2018)
- und der SAG-Gruppe an SPIE S.A. (2016)
- sowie die Veräußerung der ista-Gruppe durch CVC Capital Partners an CK Infrastructure (CKI) (2017)
- die Beratung von Bain Capital bei dem Verkauf von FTE Automotive (2016)
- die Veräußerung der Armacell Gruppe an Blackstone durch Charterhouse (2016)
- die Veräußerung der Douglas Gruppe durch Advent International an CVC Capital Partners (2015)
- die Veräußerung der Flint Gruppe durch CVC Capital Partners an Goldman Sachs und Koch Industries (2014)
